Wer über das Stadium eines Anfängers hinaus ist, bereits bei Gleitwind, d.h. bei ca. 4-5 Bft. das Brett sicher beherrscht, sich ans Trapez fahren herantraut, wer weiß, dass die Fußschlaufen nicht nur zum Tragen des Brettes taugen und wer auf das Schwert verzichten möchte, sollte sich nach einem Freerider umschauen.
Im Gegensatz zu den bisherigen genannten sind diese Boards wesentlich kürzer - neue Typen liegen bei Längen zwischen 2,40m und 2,65m - und haben kein Schwert.
Dennoch sollen sie es aufgrund ihres Volumens dem Aufsteiger ermöglichen, den Schotstart zu schaffen. Somit sollte auch ein Freerider ein bestimmtes Mindestvolumen in Abhängigkeit vom Körpergewicht nicht unterschreiten und mindestens das 1,1 fache des Körpergewichtes tragen.
Da das Schwert fehlt, spielt die Finne im Hinblick auf die Fahreigenschaften eine besondere Rolle, Grundsätzlich gilt: Je größer und steiler die Finne ist, desto besser sind die Fahreigenschaften an der Kreuz. Zu groß darf die Finne jedoch nicht sein, da das Brett dann bei mehr Wind leicht aufkantet und den Fahrer wie ein bockiges Pferd abwirft. Schwere Jungs können dabei mit ihrem Körpergewicht das Heck länger auf dem Wasser halten und so tendenziell größere Finnen fahren. Die Boards werden mit Finnenlängen von ca. 40cm bis 45cm verkauft. Wer will, kann und sollte aber an eine zusätzliche auf ihn persönlich abgestimmte Finne denken.
Tipp:
Die Fußschlaufen sollten zunächst nicht auf der Kante montiert werden, um leichter mit den Füßen hineinzuschlüpfen zu können und um die Brettsteuerung mit den Füßen kennen zu lernen.
Den EXOCET Nano gibt es wahlweise mit 125 Litern oder 155 Litern Volumen
2,50m/ 2,55m Länge, maximale Breite 67cm / 77cm
Finnengröße 40cm / 46cm
Kurz und breit: Leistungsstärke, frühes Angleiten, exzellente Manövereigenschaften
sowie, Geschwindigkeit und Kontrolle auch bei leichtem bis mittlerem Wind kennzeichnen den Nano.

